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Freitag 09. September 2016

Internationaler Tag der Ersten Hilfe: Auch Laien können Defis sicher bedienen

Zum Internationalen Tag der Ersten Hilfe am 10. September 2016 appelliert der ASB an die Bürger, regelmäßig einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen und so auch den Umgang mit einem AED zu lernen. Die regionalen ASB "SCHOCKT"-Apps in HAMBURG, BERLIN, LÜNEBURG, KASSEL, FRANKFURT und SCHLESWIG HOLSTEIN lokalisieren alle öffentlich zugänglichen Automatisierten Externen Defibrillatoren (AEDs), die die Überlebenschancen beim plötzlichen Herzstillstand wesentlich erhöhen.

Der Einsatz eines Automatisierten Externen Defibrillators (AED) erhöht wesentlich die Überlebenschancen eines Patienten beim plötzlichen Herzstillstand. Die ASB Notfall-App zeigt wie es geht, zudem wird der Umgang mit einem AED in den Erste-Hilfe-Kursen des ASB geübt. Foto: ASB/ Marten Soltau

Lüneburg, den 9. September 2016 – Anlässlich des Internationalen Tags der Ersten Hilfe appelliert der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) an die Bürgerinnen und Bürger, ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. „In Deutschland liegt die Anzahl der Menschen, die umgehend bei einem plötzlichen Herzstillstand sofort Erste Hilfe leisten bei ca. 17 Prozent.

Viele Bürgerinnen und Bürger helfen nicht, weil sie sich nicht mehr an die Handgriffe erinnern können, da ihr letzter Erste-Hilfe-Kurs Jahrzehnte zurückliegt. Der ASB empfiehlt deshalb, regelmäßig einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen. In der Erste-Hilfe-Grundausbildung, die seit April 2015 nur einen Unterrichtstag umfasst, lernen die Teilnehmer nicht nur die Herz-Lungen-Wiederbelebung, sondern auch den Umgang mit einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED).

Laut Statistik beziehen zu wenige Helfer ein AED-Gerät, von denen es im öffentlichen Raum immer mehr gibt, in die Herz-Lungen-Wiederbelebung mit ein. Dabei lassen sich so die Überlebenschancen eines Menschen wesentlich verbessern und Folgeschäden minimieren. Auch Laien können ein AED sicher und einfach bedienen und überbrücken somit optimal die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Ersthelfer können mit einem AED nichts falsch, dafür aber sehr viel richtig machen.

Der ASB informiert über die kostenlosen Apps HAMBURG SCHOCKT, BERLIN SCHOCKTFRANKFURT SCHOCKT, KASSEL SCHOCKT, LÜNEBURG SCHOCKT und SCHLESWIG HOLSTEIN SCHOCKT, wo Ersthelfer den nächsten öffentlich zugänglichen Defibrillator finden können. Zudem gibt die App an, wo sich der aktuelle Standort des Ersthelfers befindet und man kann sofort den Notruf auslösen. Schon gewusst? In öffentlichen Einrichtungen oder vor Unternehmen weist ein grünes Schild mit weißem Herz auf einen Defibrillator in unmittelbarer Nähe hin. 

Der ASB bietet eine Vielfalt an Erste-Hilfe-Lehrgängen an: Die Erste-Hilfe-Grundausbildung mit neun Unterrichtseinheiten richtet sich an Führerscheinanwärter, Ersthelfer im Betrieb, Übungsleiter und an alle Interessierten. Außerdem gibt es die Kurse "Erste Hilfe bei Kindernotfällen", "Erste Hilfe am Hund" und „Erste Hilfe für Kita-Kinder".


Die offizielle Kennzeichnung für AED-Geräte (Defis)

AED bzw. Defibrilator Hinweis-Zeichen

Dieses Zeichen weist auf einen öffentlich zugänglichen Defibrillator hin.

Wenn Sie AED-Geräte im Großraum Lüneburg sehen, die noch nicht bei LÜNEBURG SCHOCKT registriert sind, würden wir uns sehr über eine kurze Mitteilung unter info(at)lueneburg-schockt.de freuen.
Alternativ können Sie das AED-Gerät hier online melden.