Der Landkreis Lüneburg hat sich seit 2011 das Projekt „kreisweite Einführung von Defibrillatoren“ auf die Fahnen geschrieben. Vier der Geräte hängen in der Kreisverwaltung in Lüneburg, mehrere kreiseigene Schulen haben bereits Defibrillatoren in ihren Gebäuden.

Mit der Ausstattung von Schulen und Verwaltungsgebäuden entstand auch die Idee einer Defi-App, mit der Bürgerinnen und Bürger die lebensrettenden Geräte in ihrer Umgebung im Notfall finden können. Gemeinsam mit der Marktplatz Lüneburger Heide GmbH entwickelte die Kreisverwaltung eine Defi-App für den Landkreis Lüneburg, die im Sommer 2014 online ging. Außerdem konnte die App-Anwendung in dem Ideenwettbewerb „Digitale Kommunikation“ der Leuphana Universität in der Serie „Ideenkraft trifft Wissenschaft“ überzeugen

Nach rund einem Jahr war 2015 eine allgemeine Bestandsaufnahme und technische Weiterentwicklung der Anwendung notwendig. Unter dem Dach des Arbeiter-Samariter-Bundes wird die App nun mit neuem Namen und frischem Layout durch den ASB Kreisverband Lüneburg fortgeführt. „Wir freuen uns, dass wir den ASB Kreisverband Lüneburg für dieses Projekt gewinnen konnten“, sagt Projektleiterin Sigrid Ruth, Leiterin des Büro Landrat, „die App ‚Lüneburg schockt‘ ist eine sinnvolle und umfangreiche Weiterentwicklung der früheren Defi-App.“

Weitere Informationen zur Defibrillator-Aktion gibt es auch auf der Internetseite des Landkreises Lüneburg unter www.landkreis-lueneburg.de/defi.

Die offizielle Kennzeichnung für AED-Geräte (Defis)

AED bzw. Defibrilator Hinweis-Zeichen

Dieses Zeichen weist auf einen öffentlich zugänglichen Defibrillator hin.

Wenn Sie AED-Geräte im Großraum Lüneburg sehen, die noch nicht bei LÜNEBURG SCHOCKT registriert sind, würden wir uns sehr über eine kurze Mitteilung unter info(at)lueneburg-schockt.de freuen.
Alternativ können Sie das AED-Gerät hier online melden.